Die Grünen in Würselen

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Bündnis 90 /Die Grünen

in Würselen 


 

Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, dass Sie auf unseren Internetseiten alle Informationen finden, die Sie suchen. 


Momentaufnahme aus dem "zukünftigen Wohngebiet" Driescher Str. (in der Nähe der Kirche St. Sebastianus). Tiere und Natur pur in der Innenstadt

 


Pressemitteilung 8.4.2014

Betrifft: Umsetzung des integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes von 2011

 

Würselen. Die Würselener Grünen stellten am vergangenen Montag eine Anfrage an den Bürgermeister Arno Nelles, mit der Bitte um Auskunft über die Umsetzung des im Oktober 2011 auf den Weg gebrachten integrierten, kommunalen Klimaschutzkonzeptes (IKSK). Nach nun mehr als zwei Jahren sei es an der Zeit eine erste Bilanz zu ziehen, so der Grüne Bürgermeisterkandidat Bernd Parschmann. Ein detaillierter Sachstandsbericht zur bisherigen Umsetzung des IKSK 2011-2013 sei unabdinglich, um eine realistische Planung bzw. Weiterführung des Klimaschutzkonzeptes in den nächsten Jahren gewährleisten zu können.

Bereits im Jahre 2007 begann die Stadt Würselen zusammen mit der Firma Adapton aus Aachen, mit Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und der Wärmeversorgung Würselen GmbH ein kommunales Energieleitbild zu erarbeiten. Neben einem Impuls für die lokale Wirtschaft erhoffte sich die Stadt, dass durch das IKSK die Energiekosten sowohl von öffentlichen Gebäuden als auch von privaten Wohnhäusern dauerhaft gesenkt würden. Dazu betont Parschmann:Profitieren sollen nicht nur der städtische Haushalt, sondern vor allem die Würselener Bürger und Gewerbetreibenden". Sollten Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Klimakonzeptes auf- getreten sein, ist es von großer Bedeutung diese zu kennen und gegenzusteuern, denn das IKSK kann unsere Kommune nachhaltig aufwerten und ist ein Schritt in die richtige Richtung im Rahmen der Energiewende!“

 


Der GRÜNE Online-Check

 

Welche Kommune hat das beste Angebot im Netz?

Wir wollten wissen, wie die Stadt- und Gemeindeverwaltungen die Chancen der Digitalisierung nutzen, um ihre Service-Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Dazu haben wir die Homepages aller 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen untersucht und die Angebote bewertet. Unterstützt wurde die Fraktion von Open-Data-Experten aus NRW. Sie haben uns fachlich beraten und den Test gestern Nachmittag im Landtag begleitet. Außerdem haben die Experten für uns alle kreisfreien Städte und Kreisstädte untersucht.

http://www.gruene-fraktion-nrw.de/online-check

Machen Sie sich selbst ein Bild, wo Würselen liegt. Leider im letzen Drittel (Platz 264 von 396). Hier muss dringend etwas geschehen.

 
Ranking in der Städteregion

Das Ziel der Aktion ist es, den Fortschritt des digitalen Wandels in NRW zu untersuchen und (aktiv) mitzugestalten. Besonders wichtig sind uns dabei die Aspekte Bürgerservice, Transparenz, Beteiligung und Barrierefreiheit. Wir benennen gute Beispiele, damit andere Städte und Gemeinden von diesen Anregungen profitieren können. Für Städte und Gemeinden, die ihr Angebot verbessern wollen, ist unser Online-Check eine optimale Arbeitsgrundlage. Wir machen Vorreiter bekannter und zeigen, was überhaupt möglich ist. Außerdem wird noch in diesem Frühjahr die Open Government Strategie der Landesregierung verabschiedet. Sie bezieht sich auf die Landesbehörden. Wir schließen mit unserem Online-Check eine Lücke, indem wir die Kommunen mit in den Blick nehmen. Im Koalitionsvertrag haben wir außerdem die Weiterentwicklung des Informationsfreiheitsgesetzes zu einem Transparenzgesetz festgeschrieben. In dieses Gesetz sollten aus unserer Sicht die Kommunen mit einbezogen werden. Wir verstehen unsere Aktion als Vorarbeit in dem Sinne, dass wir damit erstmals ein Gesamtbild der Angebote und Möglichkeiten der Kommunen in NRW abbilden.

Bewertet wurden die drei wichtigsten Aspekte von Bürgerservice, Transparenz und Beteiligung im Internet: (Online-Check- Fragen als PDF)

1) E-Government: Welche Angebote gibt es, um Verwaltungsvorgänge online und dadurch schnell und unkompliziert von zu Hause ohne den Mehraufwand eines Besuchs bei der Stadtverwaltung zu erledigen? Ein Beispiel ist die Online-Reservierung für das Wunsch-Kennzeichen bei der Kfz-Zulassung.

2) Open Government: Wie werden die Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungsprozessen eingebunden? Wie können sie die Politik in ihrer Stadt mitgestalten?

3) Open Data: Wie transparent sind die Rathäuser? Welche Daten und Informationen werden proaktiv von den Verwaltungen im Internet zur Verfügung gestellt? Ein gutes Beispiel ist das Open-Data-Portal der Stadt Moers, in dem sämtliche Informationen bereitgestellt werden – von der Ratssitzung bis zur nächsten Straßenbau-Maßnahme.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Barrierefreiheit der Angebote. Gerade für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen können Online-Angebote den Alltag erleichtern und sind eine Möglichkeit zur Teilhabe. Viele Kommunen bieten auf ihren Seiten eine Vergrößerung der Schrift, das Verstärken der Kontraste oder die Möglichkeit, sich einen Text vorlesen zu lassen.

 

Hier die Pressemitteilung von Reiner Priggen, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion der B90/Die Grünen als PDF

 


 

Ortsverbands-Wahlversammlung

Würselen, den 26.02.2014

Würselen. Die Würselener Grünen kamen am vergangenen Samstag (22.02.2014) im Großen Saal des Alten Rathauses zur Ortsverbands-Wahlversammlung zusammen. Im gut gefüllten Saal begrüßte die derzeitige Sprecherin des Ortsverbandes, Ute Wendt, die Parteimitglieder: "Es ist toll, dass so viele grüne Mitglieder heute gekommen sind und mit ihrem Votum unseren Kandidaten für die Kommunalwahl den Rücken stärken." Denn neben der Besetzung von Wahlkreisen und Listenplätzen stand die Wahl eines/einer Bürgermeisterkandidaten/in auf der Tagesordnung.

Nach einer zügig ablaufenden Vergabe der jeweiligen Wahlkreise an ihre Vertreter, folgte im Anschluss die Wahl der Spitzenkandidaten. Wie auch bei der letzten Kommunalwahl wurde die derzeitige Fraktionsvorsitzende Dr. Renate Knauf auf den ersten Listenplatz gewählt. Auf den Plätzen zwei und drei schließen sich Bernd Parschmann und Michael Jochmann an.

 

Zum Schluss galt es, einen Bürgermeisterkandidaten zu wählen. Hier überraschten die Grünen mit der Wahl Bernd Parschmanns, Vorstandssprecher des Ortsverbands und Fraktionsmitglied. Parschmann ist seit vielen Jahren bei den Grünen in Würselen tätig und zeichnete sich in der Vergangenheit durch großes Engagement sowohl im Ortsverband, als auch in der Fraktion aus. Der frisch gewählte Bürgermeisterkandidat freute sich über das ihm entgegengebrachte Vertrauen und blickt mit Freude auf den nun anstehenden Wahlkampf: „Mein Engagement bestand bisher eher in der Arbeit innerhalb von Fraktion und Ortsverband. Als Bürgermeisterkandidat, der mehr für die Aussendarstellung steht, habe ich hier eine für mich neue und interessante Aufgabe übernommen.“

 


Pressemitteilung zur Diskussion über den Radweg an der Kaiserstraße

siehe rechts

So siehst es auf der KaiserStr. am 1.2.2014 aus. Radwege (beide Seiten) durch Autofahrer zu geparkt

AN 01.02.2014

AN 25.1.2014

 


Bürgerportal Würselen

Würselen. Die Grünen aus Würselen setzen sich mit einer Anfrage an die Stadt für eine Erweiterung des Onlineangebots des Bürgerportals ein. Zwar ist die Stadt seit  2012 mit einem breitgefächerten Informationsangebot online,  jedoch ist das Angebot an Anträgen und Formularen zum herunterladen ehr gering. Dies müsse geändert werden, meint die Fraktionsvorsitzende Dr. Renate Knauf. „Eine Erweiterung des Angebots würde nicht nur den Antragstellern zu Gute kommen, die so seinen Antrag vorab, bequem zuhause ausfüllen könnten, sondern auch den Verwaltungsmitarbeitern, die durch eine geringere Frequentierung ihrer Sprechstunden entlastet werden könnten.

In der Antwort der Stadtverwaltung sichert diese zu, nun zu prüfen, inweiweit es möglich sit , das Bürgerinformationssystem noch zu erweitern.

 


Verkehrsaufkommen am Kinderspielplatz Dobacher Straße

Schleichweg soll für die Autosgesperrt werden

 

Würselen. Die Grünen in Würselen haben jetzt beantragt, dass der Fussweg, der von der Dobacher Straße entlang des Kinderspielplatzes in Richtung Neubaugebiet Kapellenfeldchen führt, dauerhaft für den Pkw-Verkehr gesperrt wird. „Dieser schmale Weg droht zu einem stark frequentierten Schleichweg in Richtung Neubaugebiet zu werden“, bemängelte Anka Erdweg, Mitglied der Grünen Ratsfraktion.

Da sich dort ein Kinderspielplatz befindet und der Weg sehr schmal ist und außerdem von vielen Radfahrern und Spaziergängern genutzt wird, setzen sich die Grünen für eine Entschärfung der Situation ein. Die Stadtverwaltung reagierte prompt. Der Aufbau eines für Autos unüberwindbaren Hindernis wurde in die Wege geleitet worden. In Kürze soll dort ein Poller installiert werden. (gp)

 

 


Begrünte Dächer sollen Ausgleich schaffen
Letzte Aktualisierung: 1. Januar 2014, 14:26 Uhr Aachener Nachrichten Online

Würselen. Nach der erfolgreichen Kampagne für Blühflächen in der Stadt Würselen möchten die Grünen für noch mehr Grün sorgen.

In einer Anfrage an die Stadt fordern sie zu überprüfen, inwieweit auf Flachdächern städtischer Gebäude Dachbegrünung angelegt werden kann beziehungsweise ob im Rahmen von Erweiterungen oder Sanierung von öffentlichen Flachdächern eine Dachbegrünung möglich ist. Auch solle geprüft werden, ob Außenfassaden an städtischen Gebäuden begrünt werden können.

„Für die Anlegung von Dachbegrünung lassen sich zahlreiche Gründe anführen“, erläutert Dr. Renate Knauf, die Fraktionschefin. „Durch entstehende Verdunstungskälte auf den Dächern werden die darunterliegenden Räume im Sommer gekühlt. So sind Temperaturunterschiede von bis zu 8 Grad möglich. Dies senkt die Klimatisierungskosten. Isolierung im Winter: Der Temperaturunterschied zwischen Ober- und Unterseite der Dachbegrünung liegt bei bis zu 13,5 Grad. Dies reduziert die Heizkosten.“

„Das ist noch nicht alles,“ fügt Christoph Simon, grüner Stadtverordneter, hinzu. „Flächen werden entsiegelt, eine Dachbegrünung mindert die Schallbelastung in beiden Richtungen. Ferner bindet eine Dachbegrünung Staub und Schadstoffe aus der Luft, und 70 bis 90 Prozent der Niederschläge werden von der Dachbegrünung gebunden und gelangen nicht in die Kanalisation. Nicht zuletzt werden neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere erschlossen.“

Abschließend betont Renate Knauf: „Durch den stark zunehmenden Wohnungsneubau und die Verdichtung in bestehenden Baugebieten sinkt der Grünflächenanteil in Würselen beständig. Um das für das Stadtklima so wichtige Grün zu erhalten, können Dach- und Fassadenbegrünungen einen wertvollen Ausgleich schaffen. Dazu bieten sich viele städtische Einrichtungen wie zum Beispiel Schulgebäude und Kindergärten an.“

 

 


Pressemittlung  zur Sitzung des Ausschusses für Soziales, Sport und Kultur vom 5.11. 2013,

TOP 10 Situation der Asylbewerber in Würselen

 

Die GRÜNE Fraktion sieht in der Darstellung der Verwaltung zur Situation der Asylbewerber in Würselen in der letzten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Sport und Kultur vom 5.11. eine gewisse Verharmlosung der tatsächlichen Situation. Der Beigeordnete Birmanns meinte, dass die Anzahl der Asylbewerber, die in Würselen unterzubringen sei, stagnieren würde bzw. sogar rückläufig sei. Dem widersprachen Anka Erdweg und Christoph Simon, die Vertreter der GRÜNEN im Ausschuss. Christoph Simon nannte dazu einige Zahlen, die eigentlich auch die Verwaltung stutzig machen sollten: „Aktuell leben 125 Flüchtlinge in Würselen, davon 70  in privaten Unterkünften, 46 in Heimen. Geplant ist, das ehemalige VHS-Gebäude, in dem bisher viele Flüchtlinge untergebracht waren, abzureißen und neu mit nur ca. 20 Wohnungen zu bauen und zusätzlich  20 Wohneinheiten in Containern vorzusehen. Sinnvoller wäre es, das Haus mit 40 Wohneinheiten zu planen und zusätzlich Wohncontainer vorzusehen, denn selbst nach Aussage der Verwaltung kommen monatlich ca. 6 Flüchtlinge zusätzlich nach Würselen. Das würde Ende 2014 einen Zuwachs von 72 Flüchtlingen ausmachen. Somit wäre die Kapazität des neuen Hauses schon bald überschritten.“

Anka Erdweg führte aus, dass die Situation in vielen Krisengebieten Afrikas und des nahen Ostens sich nicht bessert sondern eher verschlechtert und daher der Flüchtlingsstrom Richtung Westeuropa  also auch Richtung Deutschland eher anschwellen wird. Sie nannte auch mehrere Gründe für diese Annahme, die ja durch die täglichen Nachrichten erhärtet wird. Einen der schwerwiegendsten Gründe sieht Erdweg in den kriegerischen Auseinandersetzungen, die durch Waffenlieferungen und direktes Eingreifen des Westens angeheizt würden.  Bei den Waffen- und Rüstungslieferungen ist Deutschland bekanntlich ‚Europameister’ und drittgrößter Exporteur der Welt. Anka Erdweg nannte weitere Gründe: „Westliche Fischfangflotten fischen selbst die Küstengewässer afrikanischer Länder leer, so dass den einheimischen Fischern die Existenzgrundlage entzogen wird. Westliche Nahrungsmittelfirmen nutzen ihre hochtechnisierten und daher preiswerten Produktionsmethoden aus, um die Märkte zu erobern und so den einheimischen Bauern ebenfalls die Existenzgrundlage zu entziehen. In vielen Fällen zahlt der europäische Steuerzahler auch noch die Subventionen für diese Methoden. Altkleiderhändler, denen wir unsere abgelegten Kleider überlassen, überschwemmen damit afrikanische Märkte mit leicht auszumalenden Folgen. Weite Landstriche in Afrika werden durch Ausbeutung der Bodenschätze, z.B. von Uran, verwüstet. Der hauptsächlich durch die Industrienationen verursachte Klimawandel lässt die Trockengebiete, sprich Wüsten, wachsen“. „Auch in anderen Ländern lebt der Westen auf Kosten ärmerer Völker, man denke nur an die Futtermittel- oder Biospritproduktion. Riesige Waldflächen in Regen- und Tropenwäldern werden dafür gerodet und so indigenen Völkern die Lebensgrundlage entzogen.“ fügt  Dr. Renate Knauf, die Fraktionssprecherin der Grünen hinzu und resümiert:  „Alles Ursachen, die die Flüchtlingsströme voraussichtlich anwachsen lassen.“ und folgert, dass auch Würselen sich auf diese Situation einstellen müsse.

 Würselen, den 18.11.2013, Dr.Ansgar Klein, Pressesprecher

 


Katzen und Bienen gilt die Aufmerksamkeit

AN-Online 13.9.2013

Der Ortsverband Würselen von Bündnis 90/Die Grünen verleiht den Umweltpreis an Manuela Pabich und Bruno Weyers. Um die Umwelt verdient gemacht.

 

Besondere Verdienste im Umwelt und Sozialbereich gewürdigt:. Der Würselener Ortsverbandsvorsitzender Bernd Parschmann (r.) überreichte den Umweltpreis 2013 an Manuela Pabich von der Katzenhilfe Aachen. Ein weiterer Preis ging an den Würselener Bienenzuchtverein, vertreten durch den Vorsitzenden Dr. Bruno Weyers. Dieser Preis wurde von der Fraktionsvorsitzenden Dr. Renate Knauf (li) überreicht. Foto: W. Sevenich
 

Würselen. Alle zwei Jahre verleiht der Ortsverband Würselen von Bündnis 90/Die Grünen seinen Umweltpreis für besondere Verdienste im Umwelt- und Sozialbereich. Wie in den voraufgegangen Jahren wurde auch dieses Mal der Preis wieder „geteilt“.

In einer kleinen Feierstunde im Bahnhof, wo anschließend der Film „More than Honey“ (Mehr als Honig) gezeigt wurde, wurde mit je 250 Euro die verdienstvolle Arbeit von Manuela Pabich und des Bienenzuchtvereins Würselen – hier nahm Vorsitzender Dr. Bruno Weyers Urkunde und Preis in Empfang – gewürdigt .

Warum Pabich den Preis „im hohen Maße“ verdient habe, führte der Sprecher des Ortsverbandes, Bernd Parschmann, aus. „Frau Pabich kümmert sich um die Katzen, die nicht versorgt sind und die Hilfe benötigen.“

Dafür stehe sie tagtäglich, hin und wieder auch nachts, zur Verfügung. Sie besorge Futter, um an entsprechenden Stellen freilebende Katzen zu versorgen. Ihnen ermögliche sie auch – falls nötig – medizinische Hilfe.

Es fänden aber nicht nur Katzen in Not ihr Augenmerk, sondern auch die Katzenpopulation in ihrer Gesamtheit. So arbeite sie noch ehrenamtlich als Vorsitzende der „Katzenhilfe Aachen e.V.“, für deren viele engagierte Mitglieder der Preis stellvertretend verliehen werde.

Parschmann fuhr fort: „Durch vorsorgende Kastration wird die Anzahl wilder Katzen in Grenzen gehalten.“ Er erinnerte daran, dass die Grünen-Fraktion viele Hindernisse und Widerstände habe überwinden müssen, als sie den Antrag zur Kastrationspflicht für alle Freigängerkatzen im Würselener Rat gestellt habe. Der Ortsverbandssprecher freute sich, „dass Katzen in Not auch in Zukunft bei Manuela Pabich eine offene Tür finden“.

„Unser zweiter Preisträger ist nicht eine einzelne Person, sondern eine Gruppe von Leuten, die sich regelmäßig in besonderem Maße für den Schutz der Natur und der Artenvielfalt engagieren“, wandte sich die Fraktionsvorsitzende, Dr. Renate Knauf, den Würselener Bienenzüchtern zu. Dr. Bruno Weyers sei es vor einigen Jahren gewesen, der ihr voller Enthusiasmus von einem Naturschutzprojekt berichtet habe, das er gemeinsam mit den Mitgliedern des Bienenzuchtvereins schon seit geraumer Zeit in Euchen realisiere. Die Rede war von Blühflächenprojekten. In den Zeiten der intensiven Landwirtschaft gebe es zwischen den Monokulturen nur selten noch etwas Buntes.

Früher, so Dr. Renate Knauf, habe es überall, an den Weges- und Feldrändern, in Gärten und Wiesen, geblüht. „Dies sorgte dafür, dass die blütensuchenden Insekten, Schmetterlinge, Bienen und Käfer genügend Nahrung fanden und der Naturkreislauf funktionierte. Die heute vorherrschenden Monokulturen bieten ihnen keine Nahrungsgrundlage mehr, sie verhungern und sterben aus.“ Da die Bienen für den überwiegenden Anteil der Befruchtung der Kulturpflanzen beitrügen, sei der Schutz ihrer Nahrungsgrundlage für den Menschen ebenso überlebenswichtig.

Für die Anlage von Blühfläche habe gesprochen und spreche auch noch ihr „wunderschöner Anblick“. Nicht zu übersehen sei die Kostenersparnis für die Stadt. „Es hat sich schnell gezeigt, dass die Anlegung von Blühflächen wesentlich preiswerter ist als die kontinuierliche Rasenpflege.“ Die Stadtkasse habe schon im ersten Jahr um einige tausend Euro entlastet werden können.

An die Bienenzüchter gewandt: „Möge es mehr Menschen wie Sie geben, die sich so engagiert in ihrer Freizeit für Sinnvolles einsetzen, so würde unsere Welt sicherlich ein bisschen vielfältiger, artenreicher und vor allem bunter aussehen. Möge die kleine Anerkennung von uns Sie dazu ermutigen, sich auch weiterhin in Sachen Artenschutz zu motivieren.“

Dass Manuela Pabich und die Würselener Bienenzüchter nicht müde werde wollen, sich weiterhin in ihren jeweiligen Bereichen ehrenamtlich einzubringen, das versicherten sie, als sie den Preis der Bündnisgrünen entgegen genommen hatten. (ehg)

„Möge es mehr Menschen geben, die sich so engagiert für Sinnvolles einsetzen.“

Dr. Renate Knauf,

Fraktionsvorsitzende

 

 


 

 

Sie sind zudem herzlich zu unseren nächsten Terminen, den Sprechstunden oder zu den regelmässigen Treffen eingeladen.



 

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