Erdgas aus der Biotonne - Die Energie der StädteRegion wird erneuerbar!

Beitrag vom: 04.02.2010

 

Vor mehr als einem Jahr hatten die grünen Aufsichtsratsmitglieder in der AWA Aggi Majewski und Dr. Thomas Griese den ersten Aufschlag gemacht: Sie forderten, die Verwertung von Bio- und Grünabfällen aus der StädteRegion in einer Biogasanlage.

Oliver Krischer und Monika Kuck hatten das Projekt im ZEW -- Aufsichtsrat vorangetrieben. Die Idee dahinter: Eine günstigere Entsorgung des Bio- und Grünabfalls und zusätzliche Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen.


Was vor einem Jahr noch ein Vorschlag war, nimmt jetzt Konturen an.


Bereits auf der Aufsichtsratssitzung im März 2009 hat der Aufsichtsrat der AWA sein grundsätzliches Okay gegeben, und der Geschäftsführung den Auftrag gegeben, eine Detailplanung in Auftrag zu geben und die Ausschreibung zu veranlassen. Eine zuvor durchgeführte Wirtschaftlichkeitsberechnung hatte zu dem Ergebnis geführt, dass ein solches Projekt machbar und zu jährlichen Einsparungen bei der Bioabfallverwertung von mehreren Hundertausend € pro Jahr führt. Mehrere tausend Einwohner können mit dem durch das Biogas gewonnenen Strom versorgt werden.


Mittlerweile ist ein Ingenieurbüro mit der Detailplanung und der Ausschreibung beauftragt. Letztere wird in wenigen Wochen erfolgen.


Auch wenn es noch weiterer Schritte zur Realisierung bedarf, freuen sich die Grünen in der StädteRegion über das Vorankommen dieses Projekts.


Dr. Thomas Griese und Oliver Krischer: "Die Energie der StädteRegion wird erneuerbar und diese Biogasanlage wird ein wichtiger Baustein auf dem weg dorthin.


Und noch ein Erfolg: Das bekannte Aachener Strunx-Moderatorenduo Manfred Hammers und Rudi Zins haben das Ganze zu einem satirischen Kurzfilm verarbeitet. Motto: "Jute Kartoffeln kochen mit der Energie von "Jute Kartoffelschalen" (zu sehen u.a. auf www.gruene-aachen.de und in verschiedenen Kinos der StädteRegion)

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