Stricken gegen die Kälte - Wollspenden erbeten

Strickcafé „Stricken gegen die Kälte“ der Save-me-Kampagne braucht Ihre Wollspenden bis zum 28. Oktober. Die Aktion ist speziell für die Menschen Über die Zeit des Lockdowns hinweg und auch jetzt wird dort weiter für Flüchtlinge im Libanon gestrickt. Dorthin werden die Sachen über persönliche Kontakte geschickt und der Libanon soll auch im nächsten halben Jahr Zielland für die Strickwaren bleiben.

Beitrag vom: 19.08.2020

 

Schon vor den verheerenden Explosionen, die im Hafen von Beirut am frühen Abend des 04. August weite Teile der Stadt verwüstet haben, war die Not im Libanon groß. Jeder vierte der insgesamt sechs Millionen Einwohner ist ein syrischer Flüchtling. Für diesen weltweiten Rekord und die dadurch vermutete Willkommenskultur hat der hochverschuldete Kleinstaat am Mittelmeer viel internationale Anerkennung erhalten. Doch die Stimmung ist spätestens seit den Parlamentswahlen im Mai 2018 vollends gekippt. Nach den Explosionen, mit vielen Toten und Verletzten und massiven Zerstörungen und Unruhen wird sich die Situation der Flüchtlinge noch verschlechtern.

 

 

 

Dem wollen die Frauen des Strickcafés etwas entgegensetzen. Unterstützt durch ein Partnerstrickcafé in den Niederlanden und durch viele Frauen, die den Weg mittwochs zum Welthaus scheuen und zu Hause stricken, kommen Kiloweise gestrickter Kunstwerke zusammen.

Doch nun fehlt die Wolle, denn der für September geplante 12. Wollsammeltag muss Corona-Bedingt ausfallen. Gleichzeitig wurde natürlich viel mehr gestrickt, denn die Zeit zu Hause sollte auch sinnvoll gefüllt werden.


Ein Treffen im Welthaus in Aachen, wie gewohnt jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr, ist derzeit nicht möglich. Aber im Garten des Welthauses wird bei schönem Wetter in der gewohnten Zeit gemeinsam gestrickt und sich ausgetauscht. Dort können Wollspenden bis zum 28. Oktober abgegeben werden, wenn das Wetter ein Treffen im Garten zulässt.

Sonst können sich Personen, die Wolle für das Strickcafé haben, gerne melden bei Martin Pier im Büro der Regionen: Martin.pier(at)bistum-aachen.de. Tel.: 0241 4790134.

         
Danke für alle Unterstützung im Voraus! Dieser Aufruf ist eine Aktion von Amnesty Aachen