Elisabeth Paul: Unsere Städteregionsratskandidatin

Beitrag vom: 29.01.2014

 

Elisabeth Paul wurde nun auch, nach dem Vorschlag von Kreisvorstand und Fraktion, von der Mitgliederversammlung am Freitag 24.01.2014 mit 100% JA Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten bestätigt. Ihre Rede könnt Ihr auf youtube ansehen.

Die StädteRegion in den Herzen verankern

Die Vorfreude als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf der Grünen zu ziehen steht Elisabeth Paul ins Gesicht geschrieben.

Seit 1989 macht die gebürtige Aachenerin und amtierende stellvertretende Städteregionsrätin Elisabeth Paul nun grüne Politik. Zunächst war sie von 1994 bis 2009 im Rat der Stadt Aachen aktiv. Dann wechselte sie zur StädteRegion, an deren aufwendigen Gründungsprozess sie intensiv beteiligt war. Die StädteRegion sei für sie besonders wichtig, weil sich viele Probleme nur gemeinsam lösen lassen und man als Verbund mehr erreichen könne. Unerlässlich sei für sie dabei ein ausgeglichenes Verhältnis zur Stadt Aachen zu pflegen, um Irritationen zu vermeiden und Reibungsverluste zu minimieren. Letztendlich möchte sie mit vielen tollen Projekten dazu beitragen, die Akzeptanz der Städteregion zu steigern und sie damit im Bewusstsein und im Herzen der Menschen zu verankern.

Keine Gegenkandidatur zu Helmut Etschenberg (CDU)

Warum wagt die 64-jährige überhaupt eine Kandidatur für weitere sechs Jahre, obwohl sie doch in den gemütlichen Ruhestand gehen könnte? Sich auf die faule Haut zu legen kommt für Elisabeth Paul noch lange nicht in Frage. Auch ihr Mann sei gesellschaftlich vielseitig engagiert. Elisabeth sprüht vor Enthusiasmus und Tatendrang und tritt dabei selbstreflektiert und realistisch auf. „Ich trete nicht gegen Etschenberg an, sondern um grüne Inhalte zu vertreten“, entgegnet sie der Frage nach ihrer Gegenkandidatur zum etablierten Helmut Etschenberg, der als CDU-Mann auch langjähriger Koalitionspartner der Grünen im StädteRegionstag ist. Im politischen Wahlkampf sei es wichtig mit einem eigenen Kandidaten präsent zu sein. „Trotz 20 Jahre guter Zusammenarbeit mit der CDU, haben die Grünen ganz besondere Schwerpunkte, die es gilt voranzutreiben“, sagt Elisabeth. Auch werde es keinen Koalitionswahlkampf geben, sondern die Grünen seien prinzipiell offen für alle Koalitionen.

Viele Ideen und Herausforderungen

Derzeit arbeiten die Grünen intensiv an ihrem Wahlprogramm, das auf der Mitgliederversammlung am 20. Februar 2014 verabschiedet werden soll. Dazu sammeln sie Projektvorschläge auf einer parteiinternen Internetplattform. „Viele Ideen und Herausforderungen wird es in der kommenden Wahlperiode geben“ meint Bettina Herlitzius. Zentrale Themen werden der Umwelt- und Klimaschutz, die Förderung von Wirtschaft und Kultur in der Region und natürlich das Thema Inklusion sein.

Elisabeth Pauls politisches Steckenpferd ist und bleibt die Schulpolitik. Hier möchte sie die Schulsozialarbeit und die Arbeit mit Migranten und Migrantinnen stärken. Außerdem will sie sich dafür einsetzen, dass die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in der Region Deutschunterricht erhalten und hierzu zusätzliche Kapazitäten an Schulen geschaffen werden. Auch das Thema Inklusion im Bildungsbereich liegt ihr sehr am Herzen. Im Anteil gemeinsamen Unterrichts sei die StädteRegion zwar gut aufgestellt. Die Lehrer dürften jedoch nicht überfordert werden. Ein zentrales Problem der Region sei auch das Defizit an Förderschullehrern. Hier müsse die StädteRegion ihr Gebiet attraktiver für Absolventen gestalten.

In Ausblick auf den kommenden Wahlkampf freut sich Elisabeth Paul darauf, auf Menschen zu zugehen und sich mit ihren politischen Mitstreitern auseinander zu setzen.

Der Artikel der Aachener Zeitung findet Ihr hier.


Zurück zu Themen