Bericht zur Veranstaltung: Radioaktive Strahlungen und Menschenrechte

Beitrag vom: 05.04.2019

 

Die Veranstaltung war gut besucht, wir hatten volles Haus und die Gäste haben gespannt zugehört und interessiert mitdiskutiert. Vor allem, als die vortragende Mutter von ihrer Flucht aus ihrem Heimatdorf erzählte und den Tränen nah war, hat man die Spannung im Raum gespürt. Wie ihr 16 jähriger Sohn auch anmerkte, überdauert die Kontamination in der Luft und vor allem im Boden vieles. Tatsächlich konnte man noch Jahre nach dem Unglück radioaktive Spuren in den Socken der Menschen im Evakuierungsgebiet nachweisen, da der Boden dort besonders belastet ist. Vor allem Kinder leiden durch ihre Körpergröße schwerwiegende Folgen, da sie sich z.B. auch beim Spielen stets am Boden aufhalten. AKWs machen viel kaputt und die japanische Regierung hat diesbezüglich viele Fehler gemacht. Dass bereits so junge Menschen unter der Katastrophe leiden, hat die Zuhörer auf jeden Fall tief berührt. Auch hat uns der Vortrag einiges zum Thema Flüchtlinge gelehrt: Wie sich die Ausgrenzung und das Verlassen der Heimat anfühlen müssen.
Wir sind natürlich gerade auch hier in der Region in Alarmbereitschaft und auch an dem Abend fand unser Kampf gegen die Atomkraft großen Zuspruch. Wir bleiben an der Problematik dran, um ebensolche Unfälle wie in Fukushima in Zukunft vermeiden zu können.

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