Es ist noch Suppe da!

Beitrag vom: 22.05.2012

 

Horst-Dieter Heidenreich, Karin Schmitt-Promny und Werner KrickelDie grünen LandtagskandidatInnen der Städteregion demonstrieren „Teller statt Tonne“ auf dem Münsterplatz - eine Aktion gegen die alltägliche Lebensmittelverschwendung. In Nordrhein-Westfalen landen jährlich 2,5 Millionen Tonnen Lebensmittel im Mülleimer. Vieles davon wäre noch genießbar, wird aber einfach im Handel aussortiert oder zuhause weggeworfen. Das war Anlass für Horst-Dieter Heidenreich, Werner Krickel und Karin Schmitt-Promny auf dem Münsterplatz mit der Aktion „Teller statt Tonne“ das genaue Gegenteil zu demonstrieren. Aussortiertes Gemüse aus dem Aachener Biohandel wurde zu leckeren Suppen verarbeitet.

Horst-Dieter Heidenreich, Karin Schmitt-Promny und Werner KrickelDie grünen LandtagskandidatInnen der Städteregion demonstrieren „Teller statt Tonne“ auf dem Münsterplatz - eine Aktion gegen die alltägliche Lebensmittelverschwendung.


In Nordrhein-Westfalen landen jährlich 2,5 Millionen Tonnen Lebensmittel im Mülleimer. Vieles davon wäre noch genießbar, wird aber einfach im Handel aussortiert oder zuhause weggeworfen. Das war Anlass für Horst-Dieter Heidenreich, Werner Krickel und Karin Schmitt-Promny auf dem Münsterplatz mit der Aktion „Teller statt Tonne“ das genaue Gegenteil zu demonstrieren. Aussortiertes Gemüse aus dem Aachener Biohandel wurde zu leckeren Suppen verarbeitet.


Grüne LandtagskandidatInnen in Kittelschürzen und mit Kochmützen sieht man eher selten. Drei Stunden lang konnten die Passanten am Münsterplatz diesem kulinarischen Schauspiel beiwohnen. Claudia Schenkel und ihre Kollegin vom Aachener Bio-Catering „Götterspeise“ brachten die Rezepte mit und leiteten die PolitikerInnen an. Zwiebeln, Knoblauch, Blumenkohl, Zucchini, Paprika, Spargel, Pastinaken, Brokoli, Pilze und anderes mehr landeten wohl dosiert und klein geschnitten in einem großen Topf. Und dann das Geheimnis der Zutaten, das nur bei Neumond verraten wird. Bald schon zogen die Duftschwaden aus dem Topf interessierte und hungrige Passanten an. Das Resteessen gab es natürlich gratis. Die Hintergrundinformationen dazu auch.


Karin Schmitt-Promny und Friedrich OstendorffFriedrich Ostendorff, westfälischer Bauer und grünes Mitglied im deutschen Bundestag, war das nur Recht. In seinem Vortrag schilderte er, warum es bedenklich ist, dass in Deutschland und Europa zunehmend die Bauernhöfe durch Agrarfabriken verdrängt werden. Das Ergebnis sei genau diese Überproduktion an Lebensmitteln, die sich dann in der Tonne findet statt lecker zubereitet auf dem Teller. Er begrüßt deshalb die Initiative von Johannes Remmel, dem grünen Umwelt- und Landwirtschaftsministers in NRW, an einem runden Tisch mit Lebensmittelerzeugern, -verarbeitern, dem Handel und den Verbraucherorganisationen Strategien gegen die Lebensmittelverschwendung zu entwickeln.


Fazit: selten hat politische Aufklärung so viel Spaß gemacht und dabei auch noch hungrige Bäuche mit gesunder Kost gefüllt.

(HJS)

 

Weitere Informationen:


Themendossier der GRÜNEN Bundestagsfraktion zur Lebensmittelverschwendung


Pressemitteilung von NRW-Umweltminister Johannes Remmel: „Breite Allianz gegen Lebensmittelverschwendung in NRW“


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